Isst du aus emotionalen Gründen? 8 Tipps gegen Heißhunger

Emotionales Essen stoppen - Tipps gegen Heißhunger und Fressattacken
Emotionales Essen stoppen - Tipps gegen Heißhunger und Fressattacken

Isst du aus emotionalen Gründen? Mit diesen 9 Tipps stoppst du das!

Du bist eigentlich gerade auf einem guten Weg, auf Deine Ernährung zu achten und warst gerade richtig im Flow – doch plötzlich hast Du Stress im Job, bist traurig oder hast einfach nur Langeweile und schwups lösen sich Deine guten Ernährungsabsichten von eine Sekunde auf die andere in Luft auf?

Sei Dir bewusst, dass es jedem von uns so geht, ganz gleich wie stark Deine Willenskraft ist, es gibt bestimmte emotionale Faktoren, die uns immer wieder dazu treiben, alle gute Absichten über Bord zu werfen und wieder mit übermäßigem und ungesunden Essen anzufangen.

Aber die gute Nachricht ist, dass Du diesen emotionalen Essens-Kreislauf mit ein paar Tipps und Tricks stoppen kannst. Neugierig geworden?

Dann probiere diese 9 Tipps einfach aus, um das Essen aus emotionalen Gründen zu eliminieren!

1. Stress

emotionales Essen wegen Stress

emotionales Essen wegen Stress

Einer der Hauptfaktoren von ungesunder und willkürlicher Ernährung löst der Faktor Stress bei uns aus. Das fiese ist, dass die meistens von uns, die in eine Stress-Situation geraten, sich dessen oftmals gar nicht bewusst sind, dass sie endlos viele ungesunde Sachen in sich „hineinstopfen“. Oft merkt man es erst, wenn es zu spät ist und der Tag sich dem Ende neigt und man ihn nochmal Revue passieren lässt.

Versuche dennoch den Fokus nicht zu verlieren und greife in solchen Situationen nicht sofort nach den nächstbesten Süßigkeiten sondern mache Dir lieber einen grünen Tee.

Eine bekannte Ernährungsberaterin (McKenzie Jones) aus Los Angeles sagt, dass grüner Tee sich hervorragend dazu eignet die Nerven zu beruhigen, da er die Aminosäure L-Theanin entält. Diese fördert nachweislich die Entspannung und erhöht den Dopaminspiegel und trägt sogar zur Senkung des Blutdrucks bei.

Die Fachzeitschrift Nutrients veröffentlichte dazu eine Studie, die ergab, dass Matcha-Grüntee speziell stressreduzierende Eigenschaften in sich trägt und zudem auch noch helfen kann, die lästigen Pfunde purzeln zu lassen. Denn die Kombination aus Koffein und Antioxidans namens Epigallocatechingallat, welches in Matcha enthälten ist, hat vielen Menschen bei der Reduzierung Ihres Gewichts geholfen.

2. Heißhunger

Heißhungerattacken befallen in regelmäßigen Abständen jeden von uns, ganz gleich wie lange wir uns schon gesund ernähren und auf eine ausgewogene Ernährungsweise achten oder zum Beispiel eine ketogene Diät durchführen.

Manche geben diesen Heißhungerattacken schneller die Oberhand als andere, aber keiner ist vor diesen fiesen Attacken-Monstern gewappnet. Sie schleichen sich auch oftmals in einem schwachen Moment an, weil sie ganz genau wissen, dass sie dann den Kampf leichter gewinnen können.

Aber nicht mit uns, denn auch hier haben wir einen tollen und wirkungsvollen Tipp für Dich, wie Du künftig mit Heißhunger-Attacken sinnvoll umgehen kannst – und zwar mit Tippen – ja Du hast richtig gelesen, da steht Tippen.

Fressattacken stoppen - Tipps gegen emotionales Essen und Heißhungerattacken

Fressattacken stoppen – Tipps gegen emotionales Essen und Heißhunger

Damit meinen wir nicht, dass Du Dir auf die Stirn tippen sollst oder in Dein Handy, um eine Nachricht an die Heißhunger-Attacke zu verfassen sondern „Tippen“ ist einfach ein anderen Wort für psychologische Akupunktur.

Eine emotionale Technik die auch unter dem Begriff „Klopfen“ bekannt ist. Mit dieser Strategie kannst Du tatsächlich emotionales Essen vermeiden.

Diese Methode, die zur Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen, Abhängigkeiten und Phobien eingesetzt wird, beinhaltet das sanfte Klopfen auf bestimmte Druckpunkte / Triggerpunkte, wobei bestimmte Gedanken und Emotionen dabei im Fokus stehen.

Eine veröffentliche Studie in der Fachzeitschrift ISRN Psychiatry kam zu dem Ergebnis, dass Erwachsenen, die unter Übergewicht oder Fettleibigkeit leiden, diese Klopf-Technik – auch als EFT-Behandlung bekannt – einen Gewichtsverlust und den Rückgang von Heißhunger-Attacken verzeichnen konnten.

Linktipp: Hilfe mein Bauch platzt – SOS Tipps gegen Blähbauch

3. Social-Media

Wie Du emotionales Essen stoppen kannst - 8 Tipps

Wie Du emotionales Essen stoppen kannst – 8 Tipps

Social-Media? Was haben die sozialen Medien mit meinem emotionalem Essen zu tun, fragst Du Dich sicherlich gerade. Wir sagen Dir, eine ganze Menge. Wie social Media dich psychisch beeinflusst haben wir bereits beschrieben.

Social Media übt einen großen Einfluss auf uns aus, auch auf emotionaler Ebene. Wir gucken uns den ganzen Tag Postings von „perfekten“ Menschen, die „perfektes“ Leben führen an.

Unterbewusst lösen diese Bilder bei uns ganz viel aus, gerade wenn wir uns zur Zeit vielleicht selber nicht in so einer Happy-Phase befinden.Wir fangen aber an, uns durch die sozialen Netzwerke noch schlechter und einsamer zu fühlen und schwups…da ist es wieder…das emotionale Essen. Daher wäre es Ratsam, wenn Du Deine Social-Media-Interaktion veränderst.

Dazu müssen wir aber noch sagen, dass uns nicht alle Beiträge zum emotionalen Essen verleiten, manche dienen auch als Inspiration, Ziele erreichen zu können, das sind dann aber nicht die statisch perfekten Postings in einer „Einhorn-Glitzer-Seifenblase mit diversen Filtern etc. sondern Postings, die einen dazu ermutigen, selber Sachen bewegen zu können, wenn man es nur richtig anpackt.

Diese Postings zeigen uns aber auch oftmals Vorher,- Nachher-Bilder und erklären uns step by step, wie man diesen Erfolg erreichen kann und vor allem, das jeder diese erreichen kann.

Sie teilen gesundheitliche Erfahrungen und Erlebnisse, sogar auch dramatische Geschichten, durch die diese Menschen stark geworden sind und aus diesem Grunde es auch mit anderen Menschen teilen möchten, weil Sie dazu beitragen wollen, dass es auch anderen hilft.

4. Mehr Schlaf

Eine unruhige Nacht kann dazu führen, dass man aufwacht und den Drang verspürt, dringend zum Kühlschrank zu gehen. Da wir schlaftrunken sind, fällt es uns in dieser Situation sehr schwer, diesen Drang zu widerstehen. Manchmal belügen wir uns sogar und reden uns ein, dass wenn wir jetzt einen kleinen nächtlichen Snack zu uns nehmen, damit wir dann sofort einschlafen können und wie ein Baby durchschlafen.

Man hat erforscht, dass unruhiger Schlaf die appetitregulierenden Hormone beeinflusst und den emotionalen Stress verstärkt. Der Impuls und das Verlangen nach Nahrung wird erhöht. Kurz gesagt, wenn Du zu wenig Schlaf hast, ist es eine Art Rezept für emotionales Essen. Lies dazu unseren Ratgeber Zum Thema Melatonin.

Aber was hilft gegen einen unruhigen Schlaf?
Entwickle Abendrituale, diese sollen dazu beitragen, dass Du künftig einen ruhigen und angenehmen Schlaf haben wirst.
Dabei spielt es keine Rolle, welches Ritual Du Dir für Dich aussuchst. Du kannst Dich zum Beispiel jeden Abend, bevor Du ins Bett gehst 10 Minuten lang dehnen. Das soll Dir dabei helfen, langsam runter zu kommen und in den friedlichen Schlaf zu finden.

Ein Computer zum Beispiel, braucht auch einen Moment um runterzufahren, bevor er sich in den Schlafmodus begibt.

Wo wir gerade schon bei dem Thema sind, was Du bitte wirklich vor dem zu Bett gehen vermeiden solltest ist, nochmal alle sozialen Netzwerke und Dein E-Mail Postfach auf dem Handy zu checken, das bewirkt nämlich genau das Gegenteil davon, der Computer fährt damit quasi hoch und nicht runter.

Weitere Tipps findest du in unserem Ratgeber Zum Thema Schlaf und Abnehmen

5. Dein Fokus liegt auf dem Thema Gewicht

Drehen sich Deine Gedanken unentwegt um Deine Figur und Dein Gewicht? Das solltest Du bitte künftig vermeiden, Du solltest nicht deinen Gedanken-Fokus auf Dein Gewicht richten, denn das kann Dein emotionales Essen stark beeinflussen.

Oftmals stecken wir uns dann in die Rolle, dass wir zu viel wiegen und um diese Rolle zu bekräftigen, essen wir sogar mehr. Hört sich komisch an, aber unterbewusst will man dieser Rolle gerecht werden, auch wenn wir diese Rolle gar nicht spielen wollen.

Das ist aber ein echt gemeiner Teufelskreis und passiert in den tausenden von Schichten in unserer Psyche.

Daher sollte der Gedanken-Fokus nicht auf Deinem Gewicht und Kalorienzählen liegen, denn dann musst Du diese Rolle auch nicht spielen. Fange lieber damit an, deinem Körper zu lieben und ihn so zu akzeptieren wie er ist und wenn Du ihn optimieren möchtest, dann kannst Du das jederzeit auf gesunde Art und Weise machen.

Aber sobald du ein gutes Verhältnis zu Diesem Körper aufgebaut hast, kannst Du auch viel besser auf ihn hören, er sagt Dir nämlich ganz genau, wann er eigentlich wirklich Hunger hat und das er nicht noch einen Nachschlag braucht, nur weil das essen gerade richtig lecker ist.

6. Achtsamkeit

8 Tipps, wie Du emotionales Essen stoppen kannst

8 Tipps, wie Du emotionales Essen stoppen kannst

Werde Achtsam. Das kannst Du durch Meditation erreichen. Das ist eine hervorragende Methode um Essens-Attacken und emotionales Essen zu verringern.

Und Achtsam zu sein ist gar nicht schwer, lass Dich als bitte nicht durch das Schlagwort Meditation abschrecken. Du musst Dir einfach nur bitte einen Moment für Dich nehmen, Dich entspannt hinsetzen oder legen und Dich einfach nur auf Dich fokussieren. Dabei sollst Du ganz bewusst tief durchatmen und Dich auf den gegenwärtigen Moment konzertieren. Mach Dir bewusst, was gerade passiert.

Achtsamkeit kann Dir auch dabei helfen, Deinen Cortisol-Spiegel zu senken, das ist das Hormon, dass für den Stress verantwortlich ist.

7. Langeweile

Du darfst der Langeweile keine Chance geben. Langweile ist genau so wie Stress, einer der Hauptfaktoren für emotionales Essen.

Man knabbert wahllos und unkontrolliert vor sich hin, damit man eine Beschäftigung hat. Oftmals genießen wir dann sogar diese Leckereien gar nicht sondern stopfen sie, wie beim Stress, stumpf in uns hinein.

Auch andere negative Gefühle wie zum Beispiel Depression, Angst und Wut haben die gleiche Auswirkung auf unser emotionales Essverhalten.

Einer der besten Möglichkeiten, um Langeweile zu bekämpfen ist aktiv zu werden und die Routine abzubrechen. Wenn Du gerade keine Lust hast, Dich zu verabreden oder keine Zeit hast und Du ja natürlich auch nicht jedes mal, wenn bei Dir Langeweile aufkommt, Sport machen kannst, dann such Dir doch ein Hobby, bei dem Deine Hände und Dein Kopf beschäftigt sind, wie zum Beispiel Stricken, Zeichnen oder Puzzeln.

8. Kontrolle

Erhöhe Dein Bewusstsein und Dein Selbstvertrauen in Bezug auf eine gesunde Ernährung.
Das Gefühl der inneren Kontrolle über die Fähigkeit, dass Du Deine Ernährungsziele konsequent erreichst, kann durchaus eine erfolgreiche und wirksame Methode sein, emotionales Essen zu verhindern.

Aber wie erlangt Du dieses Vertrauen?
Um Vertrauen in Deine Fähigkeiten zu gewinnen, sich gesund zu ernähren solltest Du Dich auf die Prinzipen des achtsamen Essens konzentrieren. Aber verfolge keine Alles oder Nichts-Strategie.

Wenn Du mal ausrutschen solltest, dann brichst Du Dir nicht sofort das Bein. Wenn Du mal zu viel essen solltest, dann verwandle Deine kritische innerliche Stimme die Dir Vorwürfe macht in Neugierde und Mitgefühl, damit Du auf diese Art und Weise herausfinden kannst, warum es für Dich so schwierig war, auf das zweite Küchenstück zu verzichten.

Sage Dir aber, dass dieser Ausrutscher in Ordnung war und verzeih ihn Dir selbst und strebe weiter nach Bewusstsein und Ausgeglichenheit.

Extra-Tipp: Balance

Denk dran, du bist keine Maschine. Sei lieb zu dir und verurteile dich nicht zu hart, wenn du mal über die Strenge geschlagen hast. Es geht immer um die richtige Balance zwischen Sport, Ernährung, Achtsamkeit, Schlaf und Erholung – wenn du etwas davon zu doll betreibst, dann besteht am Ende die Gefahr, dass du ausbrennst.

Wenn du dich jetzt Fragst: aber wie soll ich all diese Punkte bloß unter einen Hut kriegen? Wie schaffe ich es die richtige Balance auch bei einem Stressigen Alltag (z.B. mit Fulltime-Job und Kind) in Einklang zu bekommen?

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